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Marlene Crüsemann

Die pseudepigraphen Briefe an die Gemeinde in Thessaloniki
Studien zu ihrer Abfassung und zur jüdisch-christlichen Sozialgeschichte

978-3-17-021149-0

Studien zu ihrer Abfassung und zur jüdisch-christlichen Sozialgeschichte

Reihe Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament, Bd 191

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Beschreibung

Crüsemann fragt nach dem Ort der beiden Thessalonicherbriefe im Horizont der jüdisch-christlichen Sozialgeschichte. Dabei kommt sie zum Ergebnis, dass 1 Thess ein nachapostolisch-pseudepigraphes, briefliche Kommunikation lediglich inszenierendes Schreiben aus Thessaloniki ist. An 2 Thess wird deutlich, dass sich die thessalonische Korrespondenz nicht in das Schema eines linear fortschreitenden Trennungsprozesses zwischen 'Christentum und Judentum' im 1. Jahrhundert fügt. Der Brief widerruft die weitgehende soziale Trennung vom Judentum, die 1 Thess prägt, und zielt damit sozialhistorisch auf eine Resolidarisierung mit dem Gesamtjudentum. So ist die Diskussion um ein 'Auseinandergehen der Wege von Christen und Juden' in frühchristlicher Zeit neu auszurichten und sozialgeschichtlich entsprechend zu differenzieren.

Weitere Informationen

Lieferbar
Erscheinungsdatum 2010
336 Seiten
Einband Karton

44,80 Euro

Schlagworte

  1. Exegese
  2. Paulus
  3. Pseudepigraphie
  4. Thessalonicher
  5. Thessalonicher Briefe

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